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KölnKlavier · Themen
Literatur Inhaltsverzeichnis

Lexika

Bibliographien

Hinson, Maurice:
The pianist's reference guide. A bibliographical survey. Van Nuys (Alfred) 1987.

Kochevitsky, George:
The art of piano playing. A scientific approach. Miami (Summy Birchard) 1967.

Siehe Pianistik, Klavierdidaktik.

Palmieri, Robert:
Piano information guide. An aid to research. New York (Garland) 1989 (= Music research und information guides, Bd. 10).

Schulz, Ferdinand F.:
Pianographie. Klavierbibliographie der lieferbaren Bücher und Periodika sowie der Dissertationen in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache. Recklinghausen (Piano-Verlag) 2/1982.

So umfassend wie versprochen ist die Biliographie leider nicht. Dafür hat sie den Vorteil, daß sie in den größeren deutschen Bibliotheken zur Verfügung steht.

Wolcott, Michiko Ishiyami:
Piano, the instrument. An annotated bibliography. Lanham, Maryland (Scarecrow Press) 2001.

N.N.:
The pianist's resource guide. Piano music in print and literature on the pianistic art. Park Ridge, Calif. (Pallma Music) 1978.

Lexika

Dahlhaus, Carl u.a. (Hrsgg.):
Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters. Oper, Operette Musical, Ballett. 7 Bde. München (Piper) 1986 ff.

Umfassender und schwergewichtiger Führer durch die Welt des Musiktheaters mit detaillierten Ausführungen zu Besetzung, Entstehung, Inhalt und Rezeption.

Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG).:

Die konzeptionellen Anfänge der ersten MGG reichen noch in die Zeit des Nationalsozialismus, und dies spürt man bisweilen auch in der thematischen Gewichtung. Das musikalische Weltbild ist (trotz aller Bemühung um Offenheit und Objektivität) sehr eurozentrisch. Insgesamt aber zeigte sich die deutsche Musikwissenschaft trotz Isolation und trotz der Emigration zahlreicher Gelehrter auf einem beachtlichen Niveau, so daß die MGG sich über fast ein halbes Jahrhundert hindurch als musikalische Standard-Enzyklopädie neben dem englischen Grove behaupten konnte. Dennoch wurde im Laufe der Zeit der Ruf nach einer neuen Auflage der MGG, die auch den jüngsten Stand der deutschen musikwissenschaftlichen Forschung widerspiegeln sollte, immer dringlicher. Leider ist diese verlegerische Großtat dann eher kläglich ausgefallen: Inhaltliche Fehler und Unzulänglichkeiten zuhauf, falsche Lebensdaten, Bibliographien, die auf dem Stand von 1970 eingefroren zu sein scheinen usw. ... Zeitliche Gründe können es nicht sein, denn die Bände tröpfeln nur nach und nach aus dem Verlagshaus.

Gurlitt, Willibald; Dahlhaus, Carl u.a. (Hrsgg.):
Riemann Musiklexikon. 3 Bde. (in 5 Teilbänden). Mainz (Schott) 1959 ff.

Umfassendes und vergleichsweise "kompaktes" musikwissenschaftliches Nachschlagewerk; konzipiert als Konkurrenz / Alternative zur MGG.

Dahlhaus, Carl & Eggebrecht Hans H. (Hrsgg.):
Brockhaus-Riemann-Musiklexikon. 5 Bde. Mainz (Schott / Atlantis) 2/1998. Schott-SEM 8400. Ergänzungsband: Mainz (Schott / Piper) 2/1995. (= Piper-TB 8359).

Als Nachschlagewerk für den musikalischen Hausgebrauch ausreichend; das wissenschaftliche Niveau reicht jedoch an den großen Riemann nicht heran.

Csampai, Attila & Holland, Dietmar (Hrsgg.):
Der Konzertführer. Orchestermusik von 1700 bis zur Gegenwart. Reinbek (Rowohlt) 1987.

Im Mittelpunkt dieses Konzertführers stehen nicht kurzatmige Analysen einzelner Werke und Sätze, sondern hier wird der Versuch unternommen, den ästhetischen Stellenwert und die musikgeschichtliche Bedeutung der Werke festzumachen. Dabei bleibt es nicht aus, daß manche Repertoire-Highlights eher stiefmütterlich behandelt werden und ganze Werkgruppen nur holzschnittartig gestreift werden. Aber für das musikalische Verständnis bringt dieser Konzertführer mehr Gewinn als die blumige Beschreibung einer Modulation von G-Dur nach es-moll in Takt 238 ...

Konold, Wulf (Hrsg.):
Lexikon Orchestermusik. 5 Bde. Mainz (Schott / Piper) 1987 ff. (= Piper-TB 8224-8228).

Recht ausführliche und übersichtliche Angaben zu Entstehung und Besetzung. Die Werkbeschreibungen sind griffig, beschränken sich aber meist auf eine Grobrasterung formaler und harmonischer Strukturen.

Lanzke, H.:
Wo finde ich Informationen über Musik, Noten, Tonträger, Musikliteratur? 3. Bde. Berlin (Arno Spitz) 1990 ff.

Ein hilfreiches Nachschlagewerk für Musikliteratur-Recherchen, was die traditionellen "Printmedien" angeht. Eine Neuauflage, die auch dem Medium Internet gerecht wird, wäre mittlerweile wünschenswert.

Michels, Ulrich:
dtv-Atlas zur Musik. 2 Bde. München (dtv / Bärenreiter) 1998 f. (= dtv-TB 3022-23).

Der dtv-Atlas bietet einen höchst komprimierten Abriß der Musikgeschichte. Nach bewährter dtv-Manier steht jeder Textseite eine Seite mit (klug ausgewählten) Graphiken, Diagrammen und Notenbeispielen gegenüber, so daß trotz aller Kürze ein gewisses Maß an Anschaulichkeit gewährleistet ist.

Sadie, Stanley:
The New Grove. Dictionary of Music & Musicians. 20 Bde. London (MacMillan) 6/1980.

Der Grove zählt - als anglo-amerikanisches Pendant zur MGG - zum musikwissenschaftlichen Standard. Er bietet einen offeneren Blick auf die musikalische Welt. Hilfreich sind auch die umfangreichen übersichtlichen Werkverzeichnisse. Einzelne umfangreiche Komponisten-Artikel (Bach-Familie, Beethoven, Brahms, Haydn, Mozart u.a.) sind in deutscher Übersetzung und erweitert im Metzler-Verlag (Stuttgart) erschienen. Eine Zeitlang wurde der Grove auch als "wohlfeile" 20-bändige Paperback-Ausgabe angeboten.
Seit einiger Zeit ist eine Neuauflage des Grove im Handel. Ich selbst habe mich noch nicht davon überzeugen können, aber nach allem, was in der Fachpresse zu lesen ist, muß die inhaltliche Qualität dieser 7. Auflage ähnlich katastrophal sein wie bei der neuen MGG.

Schreiber, Ulrich:
Die Kunst der Oper. Geschichte des Musiktheaters. 3 Bde. Frankfurt/Main (Büchergilde Gutenberg) 1988 ff.

Der Autor beschreibt Oper als ein Phänomen, das in einem gesellschaftlichen und ästhetischen Kontext entsteht. So werden wohl die einzelnen Werke besprochen, aber der Hauptakzent liegt auf dem geistigen Umfeld. Dadurch wird der Opernführer zu einer lesenswerten Kulturgeschichte.

Thiel, E.:
Sachwörterbuch der Musik. Stuttgart (Kröner) 1998. (= Kröner-TB 210).

Ist ein Andantino nun schneller oder langsamer als ein Andante? Was ist ein Trautonium? Und welchen Tonumfang hat eine Opheklëide? Hier wird man fündig, ohne schwergewichtige Enzyklopädien wälzen zu müssen.