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Literatur Inhaltsverzeichnis

Klavier

Pianistik, Klavierdidaktik

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R S T U V W X/Y Z

A

Agay, Denes (Hrsg.):
Teaching Piano. A Comprehensive Guide and Reference Book for the Instructor. 2 Bde. New York (Yorktown) 1981.

B

Banowetz, Joseph:
The Pianist's Guide to Pedaling. (Indiana Univ. Press) 1992.

Bardas, Willy:
Zur Psychologie der Klaviertechnik. Berlin (Werk-Verlag) 1927 (= Schriften zur Musik 2).

Bastian, Hans G.:
Kinder optimal fördern - mit Musik. Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen durch Musikerziehung. Mainz / Zürich (Schott / Atlantis) 2001. (= SEM 8381).

Zusammenfassung der Langzeitstudie von H.G. Bastian mit dem Titel Musik(erziehung) und ihre Wirkung, die auf 686 Seiten mit wissenschaftlichem Anspruch und wissenschaftlicher Methodik die Wirkung von Musik auf die menschliche Persönlichkeit darstellt. Die Ergebnisse der sechsjährigen Untersuchung an Berliner Grundschulen: Verstärkter Musikunterricht führt nachweislich u.a. zu einem bedeutsamen IQ-Gewinn, zu einer Kompensation von Konzentrationsschwächen, zur Stärkung der Kreativität und zu einer signifikanten Verbesserung der sozialen Kompetenz.

Berman, Boris:
Notes from the Pianist's Bench. (Yale University Press) 2002.

Bernstein, Seymour:
Mit eigenen Händen. Selbstverwirklichung durch kreatives Klavierüben. Mainz / Zürich (Schott / Atlantis) 1993.

Bigler, Carole L. & Lloyd-Watts, Valery:
Die Suzuki Klaviermethode. Ein Handbuch für Lehrer, Eltern und Studenten. Regensburg (Bosse) 1984.

Bode, R.:
Rhythmus und Anschlag. Die Lehre des Klavierspiels auf der Grundlage der natürlichen Bewegung. München (Verlag) 1933.

Börner, Klaus:
Klavierschulen für den Anfangsunterricht. Eine vergleichende Analyse als Beitrag zur Instrumentaldidaktik. (Oldenbourg) 1978.

Bolton, H.:
On Teaching the Piano. London (Verlag) 1954.

Brauss, Helmut:
Der singende Klavierton oder das "Wie" des Pedals. Wilhelmshaven (Noetzel) 2003. (= Musikpädagogische Bibliothek 47).

Brée, Malwine:
Die Grundlage der Methode Leschetitzksy. Mainz (Schott) 1902. Derzeit nur erhältlich in der amerikanischen Übersetzung: The Leschetizky Method. A Guide to Fine and Correct Piano Playing. New York (Dover) 1976.

Breithaupt, Rudolf Maria:
Die natürliche Klaviertechnik. 2 Bde. Leipzig (Kahnt) 1905.

Breithaupt, Rudolf Maria:
Von den Pedalen. In: Die Musik Jg. 6 (1906/07), S. 90-104; S. 146-164.

Breslaur, Emil:
Methodik des Klavier-Unterrichts in Einzelaufsätzen. Für Lehrer und Lernende. Berlin (Verlag) 1896.

Busching, Christoph:
Hand- und Fußbuch des Klavierunterrrichts. Kassel (Bosse) 2004.

"Das Hand- und Fußbuch des Klavierunterrrichts stellt dem Einsteiger in den Beruf des Klavierpädagogen eine allgemeinverständliche und vor allem praxisorientierte Hilfe zur Seite. Aber auch 'alte Hasen' in dieser Branche können damit ihr Unterrichtsangebot erweitern und wesentlich verbessern (...) Dieses Buch ist aus der Praxis und für die Praxis entstanden." (Verlagsankündigung)

Und als ich dann dann nach der vollmundigen Verlagsankündigung das Buch in den Händen hielt, mußte ich konstatieren: Der Autor bietet von allem etwas – aber immer zu wenig: ein wenig Didaktik, ein wenig Organisatorisches, ein wenig Harmonielehre, ein wenig weiterführende Literatur. Wesentlich ergiebiger sind die englischsprachigen Handbücher vopn Agay und Lyke/Enoch

C

Caland, Elisabeth:
Armbewegungen beim künstlerischen Klavierspiel. Magdeburg (Verlag) 5/1919. Reprint: Wilhelmshaven (Noetzel) 2004. (= Musikpädagogische Bibliothek 45).

Caland, Elisabeth:
Anhaltspunkte zur Kontrolle zweckmäßiger Armbewegungen beim künstlerischen Klavierspiel. Magdeburg (Heinrichshofen) 1/1919. Reprint: Wilhelmshaven (Noetzel) 2005. (= Musikpädagogische Bibliothek 47).

Caland, Elisabeth:
Die ausnützung der Kraftquellen beim Klavierspiel. . Physiologisch-anatomische Betrachtungen. Magdeburg (Heinrichshofen) 2/1922. Reprint: Wilhelmshaven (Noetzel) 2006. (= Musikpädagogische Bibliothek 48).

Caland, Elisabeth:
Die Deppe'sche Lehre des Klavierspiels. Magdeburg 5/1921. Reprint [hrsg. von Elgin Roth]. Wilhelmshaven (Noetzel) 2004.

Caland, Elisabeth:
Das künstlerische Klavierspiel. Magdeburg 2/1919. Reprint [hrsg. von Elgin Roth]. Wilhelmshaven (Noetzel) 2005. (= Musikpädagogische Bibliothek 46).

Cooke, Charles:
Die Freuden des Klavierspiels. Ein Klavierbuch für Erwachsene. Zürich (Origo) 1949.

In amerikanisch-lockerem Tonfall gibt der Autor Ratschläge, wie der ambitionierte Klavier-Liebhaber sein Spiel verbessern kann. Besonderes Interesse verdienen vor allem die Kapitel über Arbeitsstrategien und das Auswendiglernen.

Cooke, James F. (Hrsg.):
Great Pianists on Piano Playing. Godowsky, Hofmann, Lhevinne, Paderewski and 24 Other Legendary Performers. New York (Dover) 1999.

Czerny, Carl:
Briefe über den Unterricht auf dem Pianoforte vom Anfange bis zur Ausbildung als Anhang zu jeder Clavierschule [Wien 1839]. München (Katzbichler) 1988.

Czövek, E.:
Music and the Child. Experiences of a Piano Teacher. Budapest (Corvina Kiadó) 1979.

D

Dichler, Josef:
Der Weg zum künstlerischen Klavierspiel. Wien (Doblinger) 1948.

Dichler, Josef:
Verstand und Gefühl. Intellektuelle und emotionelle Musik. Wesen und Grenzen ihrer Interpretation auf dem Klavier. Wien (Doblinger) o.J.

Dichler untersucht in bildkräftiger Sprache die verschiedenen Publikumsschichten und deren Hörfähigkeiten. Er stellt der architektonischen Musik die gefühlsbetonte Musik gegenüber und erörtert die Möglichkeiten der jeweils verfügbaren Ausdrucksmittel.

Dussek, Jan Ladislav:
Méthode pour pianoforte. Paris 1797. Reprint: Florenz (Studio per edizioni scelte) 19__

E

Eccarius-Sieber, A:
Handbuch der Klavierunterrichtslehre. Anleitung zum Erteilen eines guten Klavierunterrichts. Quedlinbug (Vieweg) 1900.

Ehrlich, H.:
Wie übt man am Klavier? Betrachtungen und Rathschläge ... nebst genauer Anweisung für den richtigen Gebrauch der Tausig-Ehrlich'schen "Täglichen Studien". Berlin (Bahn) 1879.

Elder, Dean:
Pianists at Play. Interviews with Leading Piano Virtuosos. London (Kahn & Averill) 1994.

Ellenberger, Wolfgang:
Fingersatz beim Klavierspiel. Ein gründliches Essay. Würzburg (ClassiCulturCentrum) 1996.

Ernst, Anselm:
Lehren und Lernen im Instrumentalunterricht. Ein pädagogisches Handbuch für die Praxis. Mainz (Schott) 1999. (= Schott ED 8718).

Das [...] Handbuch begründet erstmalig eine allgemeine Didaktik des Instrumentalunterrichts. Es beschreibt fächerübergreifend Ziele, Lerninhalte und Lehrmethoden und bietet eine Fülle von detaillierten Vorschlägen für die Praxis. Der Leser erfährt Wesentliches über die Gestaltung der Lehrer-Schüler-Beziehung, das körpersprachliche Verhalten im Unterricht und die Förderung von Lernprozessen. Der instrumentale Gruppenunterricht wird in einem ausführlichen Kapitel behandelt. Das Buch stellt somit umfassend die zentralen Aspekte pädagogischer Professionalität dar. (Klappentext)

Evjenth, Olaf & Hamberg, Jern:
Autostretching – selber dehnen. Ein vollständiges Handbuch über das Dehnen der Muskeln. Alfta/Schweden (Alfta Rehab Förlag) 1991.

Verspannte Schulter, Schmerzen in Nacken und Ellenbogen, Probleme mit der Bandscheibe: In der insrumentalpraktischen Ausbildung wird leider viel zuwenig Wert gelegt auf "gesundes" Musizieren. Dabei sind körperliches Wohlbefinden und Fitness unabdingbar, wenn man mehrere Stunden konzentriert arbeiten will. Die hier vorgestellten Übungen sind sehr detailliert beschrieben und mit Photos dokumentiert; zudem werden immer Hinweise auf "übliche Fehler" gegeben. (Mir erscheint es dennoch sinnvoll, das Trainingsprogramm gelegentlich mit einem Orthopäden und Physiotherapeuten zu besprechen, um fehlerhafte Abläufe zu korrigieren.) Die Übungen richten sich nicht speziell an Musiker, aber sie bieten genügend Anregungen, so daß sich jeder sein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen kann. Sie haben den Vorteil, daß man sie ohne großen Aufwand auch am heimischen Küchenstuhl praktizieren kann. (Vgl. auch G. Schnack)

F

Fink, Seymour:
Mastering piano technique. A guide for students, teachers and performers. Pompton Plains NJ (Amadeus Press) 2005 [DVD].

Foldes, Andor:
Wege zum Klavier. Kleiner Ratgeber für Pianisten. Wiesbaden (Limes) 1948.

Fraser, Alan:
Craft of Piano Playing. A New Approach to Piano Technique. Lanham (USA) (Scarecrow) 2003.

Frey, Emil:
Bewußt gewordenes Klavierspiel und seine technischen Grundlagen. Zürich (Hug) 1933.

52 Seiten umfaßt dieses pianistische Kompendium: Erläuterungen zu pianistisch-technischen Problemen nebst praktischen Hinweisen, wie man Arbeits- und Lösungsstrategien entwickeln kann. Frey definiert die pianistische Technik als die "Grammatik", deren Kenntnis notwendig ist für das Erlernen eines musikalischen Klavierspiels."Nachher ist es aber nicht mehr nötig, beim praktischen Gebrauch dieser Sprache in jedem Einzelfall der grammatikalischen Regeln und deren Ausnahmen sich bewußt zu werden. Man wird mit der Zeit und durch langjährige Übung auch ganz impulsiv, spontan sich dieser Sprache bedienen können." Ziel dieser klar durchstrukturierten Schrift ist es, "zur Klarheit in der Vorstellung technischer Funktionen beizutragen."

Funke, Christiane:
Pianistische Anschlagskultur und ihre Auswirkungen auf den Klang. Wien (Hochschule für Musik u. Darst. Kunst) 1997.

G

Gallenmüller, Elke:
Praktisch didaktisch. Was einen guten Instrumentalunterricht ausmacht. Manching (Holzschuh) 2006.

Auch wenn Elke Gallenmüller ihre Ansätze primär aus ihrer Tätigkeit als Flötenpädagogin herleitet, so können doch viele ihrer Überlegungen auch in der Klavierpädagogik Anwendung finden.

Gát, József:
Die Technik des Klavierspiels. Kassel (Bärenreiter) 1973.

Gedan, Jörg:
Kleine Lehre des Pedalspiels. URL: http://www.pian-e-forte.de (2004).

Eine Publikation, die über die ambitionierte Website des Musikers und Klavierpädagogen J. Gedan als PDF-Datei zugänglich ist (Abteilung "Das Klavier / Fachwissen"). Im ersten Teil wird der grundlegende Gebrauch des Pedals beschrieben, im zweiten Teil werden speziellere Aspekte anhand von Beispielen aus der Klavierliteratur erörtert.

Gedan, Jörg:
Tonleitern üben leicht gemacht. Die wundersame Symmetrie von Notation (Quintenzirkel), Tastatur und klavierspielender Hand. URL: http://www.pian-e-forte.de (2004).

Überlegungen zum Studium von Tonleitern.

Gellrich, Martin:
Üben mit Lis(z)t. Wiederentdeckte Geheimnisse aus der Werkstatt der Klaviervirtuosen. CH-Frauenfeld (Waldgut) 1992.

Gellrich, Martin; Parncutt, Richard:
Piano technique and fingering in the 18th and 19th centuries. Bringing a forgotten method back to life. In: British Journal of Music Education, 15 (1), S. 5-23. Cambridge (Cambridge Univ. Press) 1998.

Georgii, Walter:
Das Klavierspielerbüchlein. Winke für den Klavierspieler. München (Piper / Schott) . (= Piper-TB 8230).

Gerig, Reginald R.:
Famous pianists and their technique. Washington (Robert B. Luce) 2/1978.

Giesecke, Mark Andreas:
Clever üben, sinnvoll proben, erfolgreich vorspielen. Für Amateure, Musikstudenten, Profis ... Frankfurt/Main (Zimmermann) 1999.

Gordon, Steward:
Etudes for Piano Teachers. Reflections on the Teachers Art. Oxford (Oxford Univ. Press) 1995.

Gordon war lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "American Music Teacher", und das Buch entstand aus einer Folge von Essays, die er im Laufe der Zeit veröffentlicht hatte. Es sind durchweg handfeste Überlegungen über die alltägliche Arbeit des Klavierlehrers, der es ja nicht nur mit Wunderkindern und pianistischen Überfliegern zu tun hat.

H

Hanisch, Peter & Knoll, Ulrike:
Arbeit am Klavier. Betrachtungen zu einem systematischen Klavierunterricht. Essen (Blaue Eule) 1992. (= Musikwissenschaft / Musikpädagogik in der Blauen Eule 12).

Hasenmayer, A:
Die Harmonie der Spannung und Bewegung in der Klaviertechnik. Leipzig (Verlag) 1917.

Heilbut, Peter:
Klavierunterricht mit Gruppen. Versuch einer methodischen Anleitung. Wilhelmshaven (Noetzel) 1994.

Herrmann, Kurt:
Vom Blatt. Primavista-Lehrgang für den Klavierspieler. Textband. Zürich (Hug) 1971. (= Edition Hug 10970).

In erster Linie geht es dem Autor darum, Fertigkeiten im Vom-Blatt-Spielen zu erlangen. Darüber hinaus aber ist Herrmanns Ansatz auch für die pianistischen Techniken und die Interpretation von Nutzen.

Hofmann, Josef:
Piano Playing. With Piano Questions Answered [1909]. New York (Dover) 1976.

Horowitz, Josef:
Arrau on Music and Performance. New York (Dover) 1999.

Hoschkara, Regina:
Die Technik des Klavierspiels. Eine Analyse in historischer Sicht (Hausarbeit). Wien (Hochsch. für Musik u. darst. Kunst) 1975.

I / J

Johnen, K.:
Wege zur Energetik des Klavierspiels. Halle (Verlag) 1951.

Johnson, Jeffrey:
Piano Lessons from Masters of the Grand Style. From the Golden Age of Etude Magazine (1913-1940). New York (Dover) 2006.

Die amerikanische Zeitschrift The Etude Music Magazine for all Music Lovers erschien zwischen 1883 und 1957. Die Rubrik der Master-Lessons mit Beiträgen bedeutender Pianisten sollte dazu dienen, einem größeren Publikum Einblick in den "musikalischen" Unterricht zu gewähren. Die Beiträge sind über ihren didaktischen Charakter auch Dokumente der damaligen Aufführungspraxis. Unter den zwischen 1913 und 1940 besprochenen Werken finden sich Paderewskis Menuett in G, Chopins Polonaise op. 53, Griegs Norwegische Brautmarsch und Beethovens Pathétique. Die Autoren sind u.a. Wilhelm Backhaus, Percy Grainger, Edwin Hughes und Mark Hambourg.

K

Keller, Roland:
Über das Üben. In: Üben und Musizieren 6 (2001), S. 56-63.

Kinkel, Johanna:
Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht [1852]. Reprint: Straubenhardt (Antiquariat Zimmermann) 1989.

Klug, Heiner:
Musizieren zwischen Virtuosität und Virtualität. Praxis, Vermittlung und Theorie des Klavierspiels in der Medienperspektive. Essen (Blaue Eule) 2001.

Kochevitsky, George:
The art of piano playing. A scientific approach. Miami (Summy Birchard) 1967.

Eine 54 Seiten knappe, aber treffende Zusammenfassung der verschiedenen pianistischen Ansätze und Lehrmeinungen. Kochevitsky hat eine umfangreiche Bibliographie zusammengestellt, die neben dem englisch- und deutschsprachigen Schrifttum auch französische, italienische und vor allem russische Arbeiten berücksichtigt.

Köhler, Louis:
Der Klavierunterricht. Studien, Erfahrungen und Ratschläge für Klavierpädagogen. Leipzig (Weber) 1886.

Köhler, Louis:
Der Clavier-Pedalzug. Seine Natur und künstlerische Anwendung. Berlin 1882.

Eine der frühesten Abhandlungen über die sinnvolle Verwendung des rechten Pedals.

Kreutzer, L.:
Das Wesen der Klaviertechnik. Berlin (Hesse) 1923.

Kreutzer, L.:
Das normale Klavierpedal vom akustischen und ästhetischen Standpunkt. Leipzig (Breitkopf & Härtel) 1928.

Kruse-Weber, Silke:
Klavierpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Frankfurt/Main (Peter Lang) 2005.

Kullak, Adolph:
Ästhetik des Klavierspiels (1876). Regensburg (ConBrio) 1994. (= ConBrio Reprint 1).

Die Abhandlung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Hans Bischoff und Walter Niemann umgearbeitet und erheblich erweitert. Auszüge finden Sie in in der Quellensammlung

L

Lahme, Albrecht; Klein-Vogelbach, Susanne; Spirgi-Gantert, Irene:
Berufsbedingte Erkrankungen bei Musikern. Berlin (Springer) 2000.

In diesem Buch setzen sich Mediziner und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen interdisziplinär mit Früherkennung, Diagnostik und Therapie dieser speziellen Gesundheitsrisiken und Beschwerdebilder auseinander. Medizinisches Fachbuch, das durchaus für den interessierten Laien verständlich ist.

Lahme, Albrecht; Klein-Vogelbach, Susanne; Spirgi-Gantert, Irene:
Musikinstrument und Körperhaltung. Berlin (Springer) 2000.

Lange, Helmut K.H.:
So spiele und lehre ich Chopin. Analysen und Interpretationen. (Steiner) 1994.

Langeheine, Linda:
Lampenfieber ade. Leitfaden für die erfolgreiche Bewältigung von Auftrittsangst. Frankfurt/Main (Zimmermann) 2004. (= ZM 28).

Langeheine, Linda:
Üben mit Köpfchen. Mentales Training für Musiker. Frankfurt/Main (Zimmermann) 1996. (= ZM 20).

Langeheine, Linda:
Üben) – Und wie!? ... Die Übefibel mit Tipps und Tricks für ein besseres Üben. Frankfurt/Main (Zimmermann) 1999. (= ZM 33040).

Die Zusammenstelung der in lockerem Ton beschriebenen und erläuterten Übemethoden ermöglicht Schülern [...] eine gewisse Unabhängigkeit von einer "Übe-Aufsicht". [...] Das Buch richtet sich vor allem an Kinder ab 10-12 Jahren mit etwas Vorerfahrung auf dem Instrument, aber auch Erwachsene haben ihren Spaß und Nutzen davon. [Klappentext]

Langnickel, Reinhard:
Die pianistische Revolution oder Von der wahren Art das Pianoforte zu spielen. Die Entwicklung des Klavierspiels von 1780-1855. (= Ars claviristica Bd. 2). Wilhelmshaven (Florian Noetzel) 2000. (= Musikpädagogische Bibliothek Bd. 43).

Anhand historischer klavierpädagogischer Schriften wird die pianistische Entwicklung beschrieben, die sich zwischen 1780 und 1855 vollzogen hat. Nicht nur politisch-gesellschaftlich, auch in Bezug auf das Klavierspiel und dem parallel dazu verlaufenden Klavierbau, der fast von den Anfängen des Hammerklavierbaus bis zum Flügel heutiger Prägung reicht, hat sich eine rasante Entwicklung ergeben, die allmählich alles Alte abschüttelte und sich neu so formierte, daß sie nur als "Pianistische Revolution" bezeichnet werden kann.
Die "pianistische Revolution" ist der zweite Teil der Trilogie "Ars claviristica":

  1. Die Anfänge der Klavierkunst oder Syntagma clavicymbalisticum. Die Entwicklung des Clavierspiels bis 1780.
  2. Die pianistische Revolution oder Von der wahren Art das Pianoforte zu spielen. Die Entwicklung des Klavierspiels von 1780 bis 1855
  3. Das moderne Klavierspiel oder Principes rationelles. Die Entwicklung der Pianistik von 1855 bis heute
(Die Bde. I und III erscheinen in Kürze)

Lehmstedt, Sigrid:
Vor-ABC der Pianistik. (Verlag Klaus-Jürgen Kamprad) 1998.

Leimer, Karl & Gieseking, Walter:
Modernes Klavierspiel. Mit Ergänzung Rhythmik, Dynamik, Pedal. Mainz (Schott) 1998. (= Schott ED 8707; Reihe Studienbuch Musik).

Leimers Ausgangspunkt war die Idee, die Arbeit an der pianistischen Technik und das musikalische Gestalten miteinander zu verbinden. Bedingung aller künstlerischen Gestaltung ist die intellektuelle Aneignung ("Technik ist ein Produkt der Geistesarbeit"), bei der die Natürlichkeit des Vortrags jedoch nicht vernachlässigt werden darf. Diese Methodik stellt extrem hohe Anforderungen an Gehör, Gedächtnis und analytisches Vermögen, die von durchschnittlichen Klavierspielern kaum zu leisten sind. In ihren Grundzügen lassen sich die Prinzipien auch im "normalen" Klaiverunterricht und beim eigenen Studium mit Erfolg umsetzen.

Lhevinne, Josef
Basic Principles in Piano Playing [1924]. New York (Dover) 1972.

Loebenstein, Frieda:
Klavierpädagogik. Heidelberg (Quelle & Meyer) 1960. (= Musikpädagogische Bibliothek 4).

Löhlein, Georg Simon:
Clavier-Schule, oder kurze Anweisung zum Clavierspielen und dem Generalbasse mit practischen Beispielen. 2 Bde. [1765]. 5. Auflage, umgearbeitet und vermehrt von Johann Georg Witthauer. Leipzig (Frommann) 1788.

Berühmte, erfolgreiche, leichtfaßliche und häufig (u.a. von G.F. Wolf und D.G. Turk) nachgeahmte Klavierschule, die zuerst 1765 erschien und bis ins 19. Jahrhundert zahlreiche Auflagen erlebte. Als zehn Jahre nach Löhleins Tode (1781) immer noch Nachfrage nach seiner Klavierschule bestand, entschloss sich der Verlag in Züllichau, den Freund und Schüler Löhleins, Johann Georg Witthauer, mit einer Neuauflage (und Verbesserung der alten) zu beauftragen. Dieser benutzte 1791 die Violinschule seines Lehrers zur Neubearbeitung der Klavierschule, reinigte die Schule von den "Idyllen" Löhleins, von gelehrten lateinischen Ausdrücken, von Exkursen und unangemessenen Vergleichen mit dem außermusikalischen Leben und schaffte so ein dauerhaftes Unterrichtsbuch. "Als Kind seiner Zeit, die dem reinen Klaviervirtuosentum zum Siege verhalf, vergrößerte Witthauer den Teil, der die Lehre vom Klavierspiel enthielt, dabei aber immer Löhleins Gedanken vom Anfängerlehrbuch im Auge behaltend und pädagogisch vertiefend." (Glasenapp, Georg Simon Löhlein, 1937, S. 189; dort auch ein Vergleich der verschiedenen Ausgaben der Klavierschule, S. 181ff.)

Lyke, James; Enoch, Yvonne; Haydon, Geoffrey (Hrsgg.):
Creative Piano Teaching. (Stipes) 3/1996

M

Mahlert, Ulrich (Hrsg.):
Handbuch Üben. Grundlagen, Konzepte, Methoden. Wiesbaden (Breitkopf & Härtel) 2006.

Mantel, Gerhard:
Einfach üben. 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten. Mainz (Schott) 2001 (= Schott ED 8724; Reihe Studienbuch Musik).

Diese "Rezepte"-Sammlung soll dazu beitragen, das Lernen zu optimieren und zu beschleunigen. Beschrieben werden oft ungewöhnliche, aber in der Praxis erprobte Techniken.

Marek, Czeslaw:
Lehre des Klavierspiels. Zürich (Atlantis) 1972.

Martienssen, Carl Adolf:
Die individuelle Klaviertechnik auf der Grundlage des schöpferischen Klangwillens. Leipzig (Breitkopf & Härtel) 1957.

Martienssen, Carl Adolf:
Zur Methodik des Klavierunterrichts. Zwei Aufsätze. Leipzig (Peters) [1951]. (= Nr. 4511).

Matuschka, Mathias:
Die Erneuerung der Klaviertechnik nach Liszt. München (Katzbichler) 1987. (= Berliner musikwissenschaftliche Arbeiten 31)

Menrath, Thomas:
Das Unlehrbare als methodischer Gegenstand. Studien zu Grundbegriffen der Klaviermethodik von Carl Adolf Martienssen. Augsburg (Wißner) 2003. (= Forum Musikpädagogik, Bd. 57

Bis heute gehört die Klaviermethodik von Carl Adolf Martienssen (1881-1955) zu den Grundlagenwerken einer Lehre des Klavierspiels und des Klavierunterrichts. Das als "unlehrbar" (Edwin Fischer) aufgefaßte Zusammenspiel von Intellekt und Intuition wird bei Martienssen zum zentralen methodischen Gegenstand. In neuerer Zeit wird seine Methodik gelegentlich als irrational kritisiert oder als politisch belastet vehement abgelehnt. In dieser interdisziplinären Arbeit zeigt der Autor Thomas Menrath, worin das Irrationale in der Lehre Martienssens tatsächlich besteht und wie sich dies in der Klaviermethodik bis in die Gegenwart auswirkt. Zugleich entwirft der Autor eine zeitgeschichtliche Skizze, die die Entstehung des Werkes im Kontext der krisenhaften Atmosphäre im Deutschland der zwanziger und frühen dreißiger Jahre nachvollziehbar macht. (Klappentext)

Merrick, Frank:
Practicing the piano. Ort (Barrie & Jenkins) 1960.

Misselhorn, Hans:
Die Liszt-Chopinsche Klavierspielmethode. Philosophie und Klaviertechnik. Papenburg (Misselhorn) 1976.

Mönig, Marc:
Die Pädagogik der Yamaha-Musikschulen. Darstellung, Hintergründe und Kritik. Augsburg (Wißner) 2005. (= Forum Musikpädagogik, Bd. 65)

Wie bei kaum einem anderen Ansatz ist die Wahrnehmung der aus Japan stammenden Yamaha-Pädagogik in der Musikpädagogik bestimmt von einer Mischung aus Vorurteilen, Halbwahrheiten und Unwissenheit. Diesem Mißstand erstmals über eine angemessene Darstellung, Einordnung und Bewertung zu begegnen, ist das zentrale Anliegen dieses Buches.

So werden zunächst die ideologischen Hintergründe für die Beschäftigung mit Pädagogik, die Bedingungen, unter denen musikalisches Lernen in ihr stattfindet, sowie ihre Ziele, Unterrichtsprogramme, Medien und Methoden beschrieben. Auf der Suche nach den Grundlagen der Yamaha-Pädagogik werden anschließend die in ihr verwirklichte Form des Imitationslernens betrachtet sowie ihre bildungs- und lerntheoretischen Hintergründe und Traditionen aufgearbeitet. Den Abschluß des Buches bilden eine genauere Erörterung des Verhältnisses von Kunst und Kommerz, eine Bestimmung ihres Umgangs mit Mensch und Musik sowie ihre Verortung im instrumentalpädagogischen Spektrum. (Klappentext)

Molsen, Uli:
Individuum und Methode. Vier Beiträge zur Grundlage der Musikpädagogik. Bremen (Eres) 1996. (= Eres Edition 2427).

Molsen, der seit 1989 an der Stuttgarter Musikhochschule eine Professur für Klavier und Klavierpädagogik innehat, ist ausgewiesener Praktiker, dem es allerdings nicht nur um manuelle Bewältigung geht, sondern der beim Unterrichten und der Detailarbeit auch die generellen Fragen des Musizierens nicht aus den Augen verliert - z.B. "wieviele Wunderkinder verträgt eine Gesellschaft?". Der Band versammelt Vorträge, die Molsen auf verschiedenen EPTA-Kongressen gehalten hat.

Mühlnickel-Herrmann, Laura Sophie:
Die Brücke zur Kunst im Klavierspiel. Technische Nachhilfe und anderes für Klavierspieler und Klavierstudierende der mittleren Stufen. Berlin (Vieweg) 1928.

N

Neely, Blake:
Piano für Dummies. Für mehr Spaß am Piano. Bonn (MITP) 1999.

Die Ursprünge der Reihe "... für Dummies" liegen im Computerbereich. Der Idee, einen möglichst unverkrampften Zugang zum Klavier bzw. Keyboard zu finden, ist lobenswert, aber der aufgesetzt spaßige und flapsige Tonfall ist nicht jedermanns Sache.

Neuhaus, Heinrich:
Die Kunst des Klavierspiels. Köln (Gerig) 1967.

Newman, William S.:
The Pianist's Problems. A modern Approach to Efficient Practice and Musicianly Performance. New York (Da Capo) 4/1986.

O

Öhm-Kühnle, Christoph:
Die Klaviertechnik in der Tradition von Claudio Arrau. Freier Bewegungsfluß als Grundlage von Tongestaltung und Virtuosität. Köln (Dohr) 2004.

Orloff-Tschekorsky, Tatjana:
Mentales Training in der musikalischen Ausbildung. Das Orloff-Mentalsystem. Aarau (Nepomuk) 1996 (= Wege. Musikpädagogische Schriftenreihe 8)

Versprochen wird Zeitersparnis beim einstudieren, größere technische Sicherheit, Verminderung von Ängsten, Verhinderung von Verspannungen, Intensivierung des Auswendiglernens, verbesserte Klangbildung ... - Die Tips sind recht allgemein gehalten und beschränken sich zum Teil auf einige oberflächliche formale und harmonische Analysen. Kap. 11 (Anhang) läßt erkennen, worum es in diesem Traktat wirklich geht: Um Werbung für das "Musikpädagogische Institut für Mentales Training" in Kocherscheid. Ob's nützt, muß jeder für sich selbst entscheiden.

P

Pabst, Thorsten:
Auf den Flügeln der Musik. Perspektiven für den Klavierunterricht mit Erwachsenen. Augsburg (Wißner) 2002. (= Forum Musikpädagogik, Bd. 53).

Das vorliegende Buch möchte Erwachsene und Klavierpädagogen ermuntern, sich gemeinsam auf den Weg des Musizierens zu begeben. Hierfür liefert der Autor einen wissenschaftlichen Rahmen und entwickelt praktische Vorschläge.

Der erste Teil beschäftigt sich vor allem mit dem psychologischen und soziologischen Hintergrund der Frage. Anschließend kommen Erwachsene zu Wort, die mit dem Klavierspielen begonnen haben und aus ihrer musikalischen Biographie berichten. Im dritten Teil werden anhand von Unterrichtsanregungen Perspektiven für die Praxis aufgezeigt, die ein befriedigendes Unterrichten mit Erwachsenen ermöglichen sollen.

Das Buch wendet sich an ein wissenschaftliches Fachpublikum wie auch an Klavierpädagogen [...], die schon mit Erwachsenen arbeiten oder gerne einen Unterricht für Erwachsene anbieten möchten. Nicht zuletzt richtet sich das Buch an Erwachsene, die noch immer zögern, sich ihren Traum vom Klavierspielen zu erfüllen.

Pembaur, Josef (jun.):
Von der Poesie des Klavierspiels (1919). Reprint: Fernwald (Burkhard Muth) 1998. (= PianoPädagogik 5).

Petrat, Nicolai:
Psychologie des Instrumentalunterrichts. Lernmaterialien. Regensburg (Bosse) 2000.

Ein erfolgreicher Instrumentalunterricht hat vielfältige Aspekte. Neben der Schülerpersönlichkeit und der fachlichen Ausbildung des Lehrers spielt auch dessen Fähigkeit, die Schüler immer wieder zum Lernen und Üben zu motivieren, eine wichtige Rolle. Der erste Teil dieser praxisorientierten Einführung in die Psychologie des Instrumentalunterrichts beschäftigt sich mit der Persönlichkeit des Instrumentalschülers sowie seiner allgemeinen und musikalischen Disposition. Es werden typische Verhaltensweisen von Schülern vorgestellt mit dem Ziel eines schülerorientierten Unterrichts. Im zweiten Teil Lernen und Begreifen werden die Lernebenen sowie die verschiedenen Formen des Lernens vorgestellt und konkret auf den Instrumentalunterricht übertragen. Das wichtige Stichwort der Schülermotivation steht im Zentrum des dritten Teils. Nach einer Beschreibung der psychologischen Grundlagen von Motivation wird ein "Motivationszirkel" vorgestellt, der eine praktische Unterrichtshilfe für den Lehrer bietet. Ein Unterrichts-Check schließlich rundet das Buch ab. Er bietet dem Lehrer Kriterien aus den drei behandelten Bereichen an, mit deren Hilfe er seinen Unterricht optimal auf seine Schüler abstimmen kann. (Kommentar des Autors)

Philipp, Günter:
Klavier, Klavierspiel, Improvisation. Leipzig (DVfM) 1984.

Philipp, Lillie H.:
Piano Technique. Tone, Touch, Phrasing and Dynamics. New York (Dover) 1982.

Prentner, Marie:
Leschetizky's Fundamental Principles of Piano Technique [1903]. New York (Dover) 2006.

Marie Prentner war Schülerin von Leschetitzky. Sie beschreibt dessen pianistische Methode anhand zahlreicher Illustrationen, Übungen und Musikbeispiele aus der Klavierliteratur. Inhalt Bd. 1: Hand- und Fingerpostionen, Anschlag, Tonleiter, Triller, Akkorde, Arpeggien. Inhalt Bd. 2: Musikalische Gesataltung, Hinweise zur Ausführung der Klavierwerke Bachs und Händels, Rhythmus, Padalisierung, melodische Gestaltung, Arbeitstechniken, Stilistik.

Protiwinsky, Hans:
Wie lerne ich Klavier? Die Grundbegriffe musikalischer Bildung. Berlin (Schlesinger) 1922.

Prütz, Cornelius:
Klaviermusik für Kinder im 20. Jahrhundert. Studien zur Kompositionspraxis seit Bartók. Diss. Freie Univ. Berlin 1997.

Q

 

R

Rathert, Wolfgang (Hrsg.):
Pianisten in Berlin – Klavierspiel und Musikausbildungseit dem 19. Jahrhundert. Berlin (Hochschule der Künste) 1999. (= European Piano Forum '99).

Richman, Howard:
Super Sight-Reading Secrets. An Innovative, Step-by-Step Program for Musical Keyboard Players of All Levels. Tarzana, Calif. (Sound Feelings Publishing) 1986.

Ein wenig ergiebiges, 48 Seiten langes Opusculum in Großdruck (offensichtlich für kurzsichtige prima-vista-Spieler.) Die "Basics" (Notenlesen, Standard-Fingersätze für Tonleitern und Akkorde etc.) nehmen viel Raum ein, der lernpsychologische Aspekt wird nur oberflächlich angekratzt. Die Übungen zum Erfassen des Notentextes und zur Orientierung auf der Tastatur sind allenfalls für Anfänger hilfreich. – Für den durchschnittlichen und avancierten Klavierspieler empfehle ich stattdessen "Vom Blatt spielen" von Kurt Herrmann

Riemann, Hugo:
Vergleichende theoretisch-praktische Klavier-Schule. Eine Anweisung zum Studium der hervorragendsten Klavier-Unterrichtswerke nebst ergänzenden Materialien. Op. 39. Hamburg [1890]

  1. System.
  2.  
  3.  

Auszüge aus dem ersten Teil finden Sie in in der Quellensammlung

Riemann, Hugo:
Unmassgebliche Gedanken über den Klavierfingersatz. In: Präludien und Studien. Gesammelte Aufsätze zu Aesthetik, Theorie und Geschichte der Musik, Bd. 2 (Leipzig [1900]), S. 97-108

Anhand einiger Beispiele aus der klassischen Klavierliteratur vertritt Riemann die These, daß ein durchdachter Fingersatz nicht so sehr dem Prinzip der "ruhigen Hand" gehorchen sollte, sondern daß Fingersätze - wenn irgend möglich - die motivische Struktur widerspiegeln müssen.

Röbke, Peter:
Vom Handwerk zur Kunst. Didaktische Grundlagen des Instrumentalunterrichts. Mainz (Schott) 2000.

Das Anliegen des Autors ist es, die Ausdruckslust, den Genuss bei der Spielbewegung und die Spielfreude zu wecken und waches, sinnerschließendes Hören ebenso zur Grundlage des Musizierens zu machen wie intelligentes Interpretieren. Die präzise Analyse dieser Aspekte lustvollen und individuellen Instrumentalspiels führt zu einer Fülle methodischer Anregungen für den Unterricht auf allen Leistungsstufen.

Angestrebt wird das "authentische und lebendige Musizieren" und gleichberechtigt hierzu als weiteres Leitziel: eine wirkliche Begegnung mit Kunst. Ob es sich um Barockmusik, Musik der Wiener Klassik oder Schönbergs "Kleine Klavierstücke" handelt – immer soll der Instrumentalunterricht auch Musikunterricht sein. Nur wenn über handwerkliche und auf Spieltechnik fixierte Traditionen hinausgegangen wird, werden die instrumentalpädagogischen Bemühungen einen Beitrag zu ästhetischer und musikalischer Bildung leisten können. (Klappentext)

Roehr, Walter (Hrsg.):
Methodischer Leitfaden und Arbeitsweise des Klavierunterrichts. (Das erste Klavierbuch). Celle (Nagel) 1949.

Roth, Elgin:
Die Wiederentdeckung der Einfachheit. Frédéric Chopins und Ludwig Deppes pianistisches Ideal und seine Bedeutung für den heutigen Klavierunterricht. Augsburg (Wißner) 2004. (= Forum Musikpädagogik, Bd. 61).

In diesem Buch werden klaviermethodisch relevante historische Zeugnisse über Frédéric Chopin und Ludwig Deppe zusammengefasst, die im deutschsprachigen Raum angesichts ihrer Aktualität es verdienen, bekannt gemacht zu werden. Bei gründlicher Lektüre der pianistisch-pädagogischen Hinweise Chopins und Deppes zeigt sich – trotz ihres unterschiedlichen Naturells – eine erstaunlich weit reichende Übereinstimmung der pianistischen Ideale wie auch der klaviermethodischen Überzeugungen und Praktiken.

Frédéric Chopin (1810-1849) und Ludwig Deppe (1828-1890) verfochten Standpunkte, die dem damaligen Zeitgeist diametral entgegenstanden, heute aber, zumal im Sinne moderner Körperpraktiken, mit Sicherheit eine spontane Anerkennung fänden. Ursache für die Unkenntnis und damit für die Nichtbeachtung der außerordentlich wichtigen Beiträge Chopins wie Deppes zum Thema Klavierspiel in der Fachliteratur ist sicher ihrer beider Mangel an diesbezüglichem publizistischem Ehrgeiz. Heute ist die Zeit reif dafür, dieses Wissensgut wieder zu entdecken und in Theorie und Praxis zu eigenem Vorteil zu nutzen. (Klappentext)

Roth, Elgin:
Klavierspiel und Körperbewußtsein in einer Auswahl historischer und klaviermethodischer Zitate. Augsburg (Wißner) 2001. (= Forum Musikpädagogik, Bd. 47).

Dieses Buch verfolgt das Ziel, klaviermethodisch relevantes Wissen aus fast vierhundert Jahren wieder allgemein verfügbar zu machen, und zwar im Sinne der Prinzipien heute anerkannter Körperpraktiken (Eutonie, Alexander, Feldenkrais, Dispokinese, Kinesiologie usw.). Durch die Dominanz von sich als "rein wissenschaftlich" gebärdenden Darstellungen des spieltechnischen Vorgangs geriet die seit jeher gültige Forderung nach gesamtkörperlicher Wahrnehmung der Spielbewegung theoretisch wie praktisch in den Hintergrund. "Physiologie war ja die große Mode" (Martienssen, 1954), beschränkte sich aber meist auf den "Spielapparat" Arm, Hand und Finger. Die daraus resultierende einseitige Terminologie bestimmt bis heute das klaviermethodische Feld.

Die unter dem Aspekt gültiger kinästhetischer Wertnormen zusammengestellten Zitate sollen interessierten Studenten und Pädagogen als Anregung dienen für "die allgemeine Erkenntnis des Grundgedankens, nämlich die Einbeziehung des ganzen Körpers als funktionell einheitlich zu behandelnden Bewegungsapparates beim Spielvorgang" (Elisabeth Caland, 1910). (Klappentext)

Roth, Georg:
Methodik des virtuosen Klavierspiels. Alfred Hoehns Methode. Wilhelmshaven (Noetzel) 1995. (= Musikpädagogische Bibliothek 38).

Rowland, David:
A History of Pianoforte Pedalling. Cambridge (Cambridge Univ. Press) 1993 (= Cambridge Musical Texts and Monographs)

Rowland beschreibt anhand zahlreicher Quellen die Geschichte des Pedalgebrauchs von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis weit ins 19. Jahrhundert. Die Fortschritte im Klavierbau wirken sich auf den Kompositionsstil aus, der wiederum zu neuen Anforderungen an die Konstruktion führt.

Rubinstein, Anton & Carreno, Teresa:
The Art of Piano Pedaling. Two Classical Guides. New York (Dover) 2003.

S

Sandor, György:
On Piano Playing. Motion, Sound and Expression. New York (Schirmer) 1995.

Scharwenka, Xaver:
Methodik des Klavierspiels. Systematische Darstellung der technischen und ästhetischen Erfordernisse für einen rationellen Lehrgang. Leipzig (Breitkopf) 1916. (= Handbücher der Musiklehre ... zum Gebrauch an Musiklehrer-Seminaren und für den Privatunterricht, Bd. 3).

Scherer, Wolfgang:
Klavier-Spiele. Die Psychotechnik der Klaviere im 18. und 19. Jahrhundert. Diss. Univ. Freiburg/Breisgau 1986. München (Fink) 1989.

Schmidt-Maritz, Frieda:
Musikerziehung durch den Klavierunterricht. Eine Wegleitung zu musikalischer Bildung. Berlin (Vieweg) 1925.

Schnack, Gerd:
Gesund und entspannt musizieren. Intensivstretching und Prävention für Musiker mit Kurzprogramm. Stuttgart (Fischer) 1994.

Dem Thema "Fehlhaltung und Haltungsschäden bei Musikern" wird viel zuwenig Beachtung geschenkt. In der Hochschulausbildung wird zwar Wert auf manuelle Höchstleistung gelegt, aber das der Mensch auch Schultern und einen Rücken besitzt, vergißt man allzuleicht. Damit der Gang zum Orthopäden und zur Physiotherapie (Krankengymnastik) auf das Nötigste beschränkt bleibt, stellt der Autor (Chirurg und Sportmediziner) hier zahlreiche Übungen vor, die sich speziell an den Musiker wenden. – In der Intention vergleichbar mit dem Buch von O. Evjenth, allerdings weniger umfassend und detailliert in der Beschreibung der Übungen.

Schneider, Francis:
Üben – was ist das eigentlich? Neue Erkenntnisse, alte Weisheiten, Tipps für die Praxis – eine Art Puzzle. Aarau (Hbs Nepomuk) 1998.

Schubert, Kurt:
Die Technik des Klavierspiels aus dem Geiste des musikalischen Kunstwerks. Berlin (de Gruyter) 1954. (= Sammlung Göschen 1045).

Schwartz, Heinrich:
Aus meinem Klavierunterricht. Gesammelte Aufsätze. München (Halbreiter) 1918.

Schwarzenbach, Peter; Bryner-Kronjäger, Brigitte:
Üben ist doof. Gedanken und Anregungen für den Instrumentalunterricht. Frauenfeld (Im Waldgut) 3/1990.

Scionti, Silvio & Guerry, Jack:
Essays on Artistic Piano Playing and Other Topics. (Univ. of North Texas) 1998

Siki, Béla:
Piano repertoire. A guide to interpretation and performance. New York (Schirmer) 1981.

Skarabis, Pia:
Der gesunde Musiker. Berlin (Henschel) 2005.

Die Sportmedizinerin beschreibt zunächst die typischen Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Musikern und deren Behandlung. Im zweiten Teil des Buches werden einfache Übungen für die einzelnen Instrumente an Hand von Bildern erklärt, gedacht für Profis und Laienmusiker. Spezielles Kapitel für Kinder.

Slavin-Davidenkoff, Irene:
Das Problem der Tonbildung auf dem Klavier. Karlsruhe (Slavin) o.J.

T

Taylor, Harold:
Das pianistische Talent. Ein neuer Weg zum künstlerischen Klavierspiel auf Basis der Lehren von F. Matthias Alexander und Raymond Thiberge. Wien (WUV-Univ.-Verl.) 1996.

Taylor, Kendall:
Klaviertechnik und Interpretation. Frankfurt/Main (Zimmermann) 1981.

Thausing, Albrecht:
Reformgedanken zum Klavier- und Musikunterricht. Leipzig (Steingräber) 1932.

U

 

V

Varró, Margit:
Der lebendige Klavierunterricht. Seine Methodik und Psychologie. Hamburg (Simrock) 1929.

Verband deutsche Musikschulen (VdM) (Hrsg.):
Lehrpläne. Regensburg (Bosse) 1991 ff.

Vree, Tom de:
Über das Üben. Ein Leitfaden für Musikstudenten, Musiklehrer und deren Schüler. Ort (Karthause) 1993.

W

Wagenhäuser, Wolfgang; Reuter, Michael:
Spielen wie Horowitz. Trossingen (Edition Omega Wolfgang Layer) 8/1997. ISMN M-700122-00-3.

Die Autoren beschäftigt die Frage, ob und wie Klangfarbendifferenzierung beim Klavierspielen möglich ist. Unter ganzheitlichem Aspekt werden Bewegungsabläufe analysiert und ihre Auswirkungen auf die Klanggestaltung detailliert beschrieben. Ob neue Wortschöpfungen wie "hydraulischer Anschlg" zur Klärung der Sachverhalte beitragen, mag dahingestellt bleiben. Heikel wird es allerdins, wenn die Autoren sich zu der These versteigen, daß der einzelne Klang auch nach dem Anschlag noch "geformt" werden kann. Bim Layout des Buches hat sich offensichtlich der huaseigene Graphiker austoben können. Dem Text grau hinterlegte (nichtssagende) Fotos und Karikaturen stören den Lesefluß. Der Sprache hätte ein strengeres Lektorat gut getan - Originalzitat (S. 48): "Kopf bleibt immer Kopf, Hand bleibt Hand ... und, weiter bis ins Detail verfolgt: Haar bleibt Haar, Auge Auge ... und, noch weiter ins Detail: Barthaar bleibt Barthaar, Wimpernhaar Wimpernhaar ... und alles zusammen hat mit seinen vilen Verschiedenheiten, ja Gegensätzlichkeiten dem Menschen als Gesamtheit zu dienen." Auch folgende Beobachtung mag für manchen Pianisten wichtig sein (S. 93): "Ich habe als einzelne Person zwei Arme, zwei Hände und zehn Finger zur Verfügung." Noch Fragen?

Wagenhäuser, Wolfgang; Wagenhäuser, Raluca:
Musik und Ausübung. Gradus ad Parnassum für Pianistinnen & Pianisten. 264 S. Norderstedt (Books on Demand) 2007. ISBN 978-3-83701219-4

Wehner, Carl Gottfried:
Theoretisch-practisches Lehrsystem des Pianofortespieles, oder deutliche und gründliche Anleitung, neben der practischen Fertigkeit, welche mit Hülfe eines durch Erfahrung bereits bewährten Apparates in kurzer Zeit erworben wird, auch die mathematisch begründeten Gesetze der Harmonie in naturgemäßer Stufenfolge zu erlernen. Meißen (Klinkicht) 1826.

Nach den Grundsätzen und im Geist der Methode von J.B. Logier entworfene Klavierschule. – Nur noch von historischem Interesse.

Weinrebe, Helmut:
Wegweiser zum künstlerischen Klavierspiel. Vom Beginn bis zur Berufung. Köln (Tonger) 1994.

Weinrebe behandelt umfassend und kompetent die zentralen Aspekte künstlerischen Klavierspiels, wobei die technische Problemstellung immer in Beziehung gesetzt wird zum interpretatorischen Wollen. Ein wenig realitätsfremd sind indes seine Gedanken zum Unterricht mit Kindern und Anfängern: Die Überlegung, zunächst auf dem Cembalo oder Spinett zu beginnen, um erst später auf das Klavier umzusteigen, hat manches für sich, aber als mit der Basisarbeit vertrauter Klavierpädagoge ist man schon froh, wenn die Kinder ein vernünftiges Klavier zur Verfügung haben – ganz abgesehen davon, daß die Repertoirewünsche der Kinder mit der Klangwelt des Cembalos wenig gemein haben.

Das Buch hätte ein gründlicheres Lektorat verdient. Allenthalben finden sich Doppelungen von Gedankengängen und wörtliche Wiederholungen ganzer Absätze.

Werkenthin, Albert:
Die Lehre vom Klavierspiel. Lehrstoff und Methode. Berlin (Simon) o.J. [ca. 1910].

  1.  
  2. Die Lehre vom Anschlag und von der Technik.

Werner, Peter Paul:
Neue Methodik und Didaktik am Klavier. Wilhelmshaven (Noetzel) 1993.

Whiteside, Abby:
On Piano Playing. Indispensables of Piano Playing [1955], Mastering the Chopin etudes and other essays [1969]. Portland, Oregon (Amadeus Press) 1997.

Wiedemann, Herbert:
Klavierspiel und das rechte Gehirn. Neue Erkenntnisse der Gehirnforschung als Grundlage einer Klavierdidaktik für erwachsene Anfänger. Regensburg (Bosse)1985. (= Perspektiven zur Musikpädagogik und Musikwissenschaft 9).

Wiedemann, Herbert:
Meditatives Klavierspiel. Horchen, spielen, improvisieren. Aarau (Nepomuk) 1991. (= Musikedition Nepomuk 1).

Witte, G.H.:
Das Steinway Tonhaltungspedal und seine Anwendung. Hamburg 1916.

Wolf, Erich:
Der Klavierunterricht. Ein Leitfaden durch die Unterrichtspraxis. Wiesbaden (Breitkopf) 1985.

Wolff, Konrad:
Interpretation auf dem Klavier. Was wir von Artur Schnabel lernen. München (Piper) 1979.

X / Y

Z

Zuschneid, Karl:
Methodischer Leitfaden für den Klavierunterricht. Berlin (Vieweg) ca. 1920.