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Sulzer: Theorie der Schönen Künste

Rigaudon.

(Musik; Tanz.)

<106re> Ein kleines Tonstük zum Tanzen. Es wird in Allabrevetakt gesetzt, und fängt mit dem vierten Viertel an: [Notenbeispiel] Die Bewegung ist lebhaft und fröhlich. Es besteht in zwey Theilen, jeder von acht Takten; die Einschitte sind von vier Takten; die kleinesten Noten sind Achtel.

In Balletten wird das Rigaudon sowol zum ernsthaften, als zum scherzhaften und niedrigen Charakter gebraucht.