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Czerny: Pianoforte-Schule ... op. 500,III

Kap. 2 [ a / 4. Teil]

<18> § 6. Wenn gebundene Octavengänge vorkommen, so muss sich der Spieler bemühen, durch Abwechseln des 5ten Fingers mit dem 4ten und 3ten, und durch grosse Ruhe der Hand, das möglichst besste Legato hervorzubringen. Z.B:

[Notenbeispiel 18-1]

Ein Gleiches gilt von vollstimmigen Accorden, wenn sie gebunden werden sollen.

§ 7. Wenn bedeutende Sprünge legato vorzutragen sind, so muss man die Wurfkraft, so wie die Sicherheit der Hand wohl in seiner Gewalt haben, um nicht mit zu grossem Gewicht auf die entfernte Taste zu fallen.

Daher sind solche Sprünge auch fleissig pp, p und m.v. zu üben. Z.B:

[Notenbeispiel 18-2]

Man muss die verschiedenen Grade des Ausdrucks auf diese Sprünge eben so leicht, wie auf natürliche Melodien anzuwenden wissen.